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Funnel bauen im B2B: So machst du Werbung profitabel

Xperten Insider Redaktion 13 Min. Lesezeit

Das Funnel-System fuer B2B: winner Ad, Marketing-Offer, richtige Audience. Warum der erste Euro zaehlt und Retargeting am Anfang wartet.

Die meisten Funnel scheitern nicht an der Technik, sondern an der Reihenfolge. Leute bauen Retargeting-Ketten, feilen an der Content-Strategie und springen von einer neuen Ad-Taktik zur naechsten, bevor ueberhaupt ein einziger Euro profitabel drueber gelaufen ist. Genau das ist der klassische Fehler, den dieser Leitfaden zerlegt.

Hier findest du das komplette Funnel-System: die drei Bausteine, aus denen jeder profitable Funnel besteht, das Bruecken-Mindset hinter dem ersten Euro, warum dein Marketing-Offer das Targeting macht und welche Sachen du am Anfang bewusst ignorierst. Das ist keine Theorie. Das ist die Methode, die hinter ueber 800.000 Euro investiertem Werbebudget und 50 bis 70 erfolgreich gelaunchen Kunden steckt.

Eine Sache vorweg: Der einzig unangenehme Teil an einem Funnel ist die Phase, in der er noch nicht laeuft. Danach druckt er planbar Umsatz. Also lies bis zum Ende.

Was macht einen B2B-Funnel ueberhaupt profitabel?

Ein Funnel wird profitabel, wenn drei Dinge zusammenkommen: eine winner Ad, ein winning Marketing-Offer und die richtige Zielgruppe. Alles andere ist Ablenkung. In der Praxis zeigt sich: Das Einzige, was du am Anfang willst, ist genau diese Kombination zum Laufen zu bringen. Ist der Haken dahinter gesetzt, kommt der Rest von selbst.

Klingt banal, ist aber der Punkt, an dem fast alle vorbeilaufen. Sie bauen einen komplexen Apparat, statt sich auf den einen Mechanismus zu konzentrieren, der Geld macht. Wer sich auf zehn Dinge gleichzeitig konzentriert, bei dem kommt nichts Gescheites raus. Wer sich auf eine Sache konzentriert, schafft einen echten Hebel.

Deshalb sieht die Priorisierung in der Praxis so aus: zuerst die winner Ad mit dem passenden Offer fuer die richtige Audience. Steht die, wird eine Person im Unternehmen ausgebildet, die den Setting-Prozess sauber macht und die Leads gut anruft. Meistens ist das am Anfang der Geschaeftsfuehrer selbst. Ist der ein guter Closer und stimmen die restlichen Zahlen, schaltest du die Ads scharf und sie printen Geld. So laeuft es am Beispiel eines Kunden namens Patrick.

Und wenn der Geschaeftsfuehrer kein geborener Verkaeufer ist? Dann drehst du zuerst an der Stelle. Ein typisches Muster in der Praxis: eine Videoediting-Agentur, deren Leute keine geborenen Verkaeufer waren. Sie wollten besser werden, also wurde genau daran gearbeitet, bis das Closing sass und das Sales-Offer rock-solid war. Erst dann floss der Fluss. Wenn du parallel organische Sichtbarkeit aufbauen willst, lies unseren Leitfaden zur LinkedIn B2B Kundengewinnung. Aber erst, wenn der bezahlte Kanal laeuft.

Warum ist der erste Euro der wichtigste im Funnel?

Der erste Euro ist deshalb der wichtigste, weil er beweist, dass die Bruecke steht. Ist der erste Euro einmal profitabel drueber gelaufen, laufen danach planbar viele hinterher. Dieses Bruecken-Mindset erklaert den ganzen Funnel-Aufbau: Solange die Bruecke halbfertig ist, faellt jeder Euro runter. Erst wenn sie zu Ende gebaut ist, kann der Verkehr sicher drueber.

Das ist das Bild, das den ganzen Funnel-Aufbau erklaert. Wer sagt “Ads funktionieren nicht”, hat einen einzigen Stein gesetzt und behauptet dann, ueber diese Bruecke koenne kein Auto fahren. Klar kann es nicht, sie ist ja nicht fertig. Die Aufgabe ist nicht, an der Bruecke zu zweifeln. Die Aufgabe ist, sie so schnell wie moeglich fertig zu bauen, damit die Euros drueber laufen koennen.

Ehrlich formuliert: Den ersten Euro zu generieren kann einen Monat dauern, zwei, drei oder vier. Weil am Anfang vielleicht die Ad noch nicht perfekt ist, das Sales-Team noch nicht sitzt oder das Sales-Offer noch nicht rund ist. Das ist der muehsamste, anstrengendste und schwierigste Teil. Danach geht es fluffig.

Ein konkretes Beispiel macht das greifbar. Ganz am Anfang wurde mit einem Kunden die Ad-Copy geschrieben und das Freebie generiert. Dann war drei Monate lang Funkstille. Kein Wort. Und dann meldet sich der Kunde und sagt: ueber 100 Cases. Genau das ist der Punkt, den viele nicht verstehen. Der erste Euro braucht Geduld, aber er ist der Damm, hinter dem sich der Umsatz staut.

PhaseWas passiertDeine Prioritaet
Bruecke bauenErster profitabler Euro, Ad und Offer sitzen noch nichtVolle Energie, alles andere ignorieren
Erster EuroFunnel beweist, dass er traegtSkalieren beginnen
SkalierungVolumen hoch, Team aufbauenSetting, Closing, mehr Creatives
ReifeBruecke traegt, Euros fliessenRetargeting, Content, Feintuning

Warum machst du am Anfang bewusst weniger als du denkst?

Weil Fokus der eigentliche Hebel ist. Wer skaliert, sollte unmissverstaendlich klar sein: Wenn Ads geschaltet werden, wird die Content-Strategie zu hundert Prozent ignoriert und Retargeting ebenfalls zu hundert Prozent. Das Einzige, was zaehlt, ist die winner Ad mit dem winning Offer fuer die richtige Zielgruppe. Der Rest ist am Anfang schlicht Ballast.

Das klingt provokant, ist aber eine Priorisierungs-Entscheidung, keine Ideologie. Sachen wie Retargeting, Content oder aufwendige Strategien sind oft ein Ausweg, wenn das Erste nicht funktioniert. Du setzt eine Ad auf, sie laeuft nicht, und dann landest du bei YouTube. Und YouTube gibt dir gern Amphetamine: die neue Nummer-eins-Strategie, wie du Ads profitabel machst, whatever. Fachleute empfehlen stattdessen: Stay to the basics, lass uns die Grundlagen mal gut implementieren.

Ein klarer Satz fasst es zusammen: Don’t major the minor things. Mach nicht die kleinen, unrelevanten Dinge zur Hauptsache, denn dein Fokus ist begrenzt. Retargeting am Anfang bringt genauso viel Umsatz wie zwei Stunden fernsehen, naemlich keinen. Beides ist waste of time, also mach lieber das, was zaehlt: die eine winner Ad plus effiziente Setting- und Closing-Prozesse.

Dazu kommt das Trend-Problem. Es gibt haufenweise Retargeting-Strategien, viele davon aus dem US-Markt. Wenn ein deutscher B2B-Dienstleister die einfach uebernimmt, laeuft er in die vollkommen falsche Richtung. Nicht ablenken lassen. Wie du diese Prinzipien in eine tragfaehige Marketing-Basis giesst, zeigt auch unser Beitrag zum Content Marketing ohne Budget.

Ab wann lohnt sich Retargeting im Funnel?

Retargeting lohnt sich erst, wenn dein Funnel Volumen hat, also grob ab 10.000 bis 20.000 Euro Werbebudget im Monat. Vorher fehlt dir schlicht die Menge an Menschen, die du erneut ausspielen kannst. Als Faustregel gilt: Retargeting kommt leicht ab 20.000 Euro ins Spiel, und erst danach lohnen sich intensive Strategien.

Kurz zur Einordnung, falls du neu im Thema bist: Retargeting heisst, eine Zielgruppe erneut zu bespielen, die schon mit dir Kontakt hatte, etwa auf deiner Webseite war. Du waermst sie immer wieder auf. Das ist maechtig, aber eben erst, wenn genug Leute reinkommen, die du ueberhaupt erneut ansprechen kannst.

In der Praxis zeigt sich bei kleineren Kunden ein typisches Muster: Manche kommen mit geringen Budgets, sagen wir 1.500 Euro, und schon macht Retargeting die Haelfte davon aus. Bei niedrigen Budgets bindet Retargeting also einen viel zu grossen Teil des Geldes. Statt dieses Budget in kaltes Volumen zu stecken, das den Funnel fuettert, verpufft es im Aufwaermen einer winzigen Gruppe.

Deshalb die klare Reihenfolge: erst Volumen, dann Retargeting. Hol genug Kaltverkehr rein, damit du ueberhaupt eine sinnvolle Menge hast, auf die du dein Retargeting ausspielen kannst. Retargeting kommt down the line, nicht am Anfang. Vorher ist es ein shiny object, das dich vom eigentlichen Job abhaelt.

Warum macht dein Marketing-Offer das Targeting?

Weil das, was du in der Anzeige bewirbst, automatisch vorselektiert, wer sich meldet. In der Praxis zeigt sich: Das Marketing-Offer macht sehr stark das Targeting. Bewirbst du etwas Breites, das jeden interessiert, kommt jeder. Bewirbst du etwas Spezifisches, kommt genau deine Zielgruppe. Das Creative selbst ist schon ein Filter, bevor die Anzeigenschaltung ueberhaupt greift.

Ein lehrreiches Praxisbeispiel: zwei Funnel laufen parallel, einer fuer ein Paid-Ads-System und einer fuer ein LinkedIn-System. Irgendwann ist der LinkedIn-Funnel unbefriedigend und es wird mehr auf Paid Ads gesetzt. Das Ergebnis ist aufschlussreich. Paid Ads interessieren gefuehlt jeden: E-Commerce-Unternehmen, den Friseursalon, alle. Also sind auch die Optins entsprechend gemischt, viele davon unqualifiziert.

Der LinkedIn-Funnel dagegen zieht nur Leute an, die LinkedIn machen wollen. Und wer will das? B2B-Dienstleister. Das Creative selbst hat also eine Vorselektion gemacht. Bei Paid Ads war nur der halbe Kuchen passend, bei LinkedIn praktisch der ganze. Das Marketing-Offer hat entschieden, wer reinkommt.

Daraus folgt eine harte Regel fuer alle mit breitem Angebot. Wenn du eine Bauchladen-Agentur bist oder viele Dienstleistungen hast, musst du die richtige Sache rauspicken und genau die bewerben. Und bitte nicht “wir machen die schoensten Webseiten”, sondern ein geiles, spezifisches Marketing-Offer. Der schoene Nebeneffekt: Hast du die guten Kunden ueber ein Offer reingeholt, kannst du im Backend Cross- und Upsell fahren. Der Lifetime-Value explodiert, weil es gute Kunden sind und du ihnen mit mehreren Leistungen helfen kannst. Wie du so ein Offer als Magneten baust, zeigt der Beitrag zum Lead Magnet erstellen im B2B.

Wie sieht ein funktionierender Funnel am echten Beispiel aus?

Am besten zeigt das das Beispiel eines Kunden namens Daniel Mittendorfer. Grosse Agentur, rund 30 Mitarbeiter, absurd guter Typ, aber nie planbare Kundengewinnung implementiert. Sein Angebot war extrem breit, von bis, er baut die krassesten Onlineshops. Der erste Schritt war deshalb: ein konkretes Thema rauspicken und genau das in der Ad bewerben.

Der Start war typisch. Daniel hat schnell gemerkt, dass die Leads cool sind und die Gespraeche laufen, hat ein paar Kunden gewonnen und war zufrieden. Bei rund 3.000 Euro Ad-Budget kamen ungefaehr 10.000 Euro und ein bis zwei Kunden rein. Wichtig dabei: Daniel hat die Closing-Calls anfangs selbst gemacht, nicht delegiert. Er ist nicht der Typ, der sagt “ich mach nichts und deleg alles”, sondern hat es zuerst selbst sauber gemacht.

Dann kam die Skalierung. Daniel hatte irgendwann keine Zeit mehr, logisch bei 30 Mitarbeitern und zwei Unternehmen, einer Agentur und einem Logistikunternehmen. Also holte er sich einen Setter, jemanden, der die Ad-Leads anruft. Und jetzt kommt die Zahl: Im ersten Monat mit dem Setter, bei rund 3.000 bis 4.000 Euro Budget, hat er ueber 100.000 Euro Monatsumsatz gemacht und ungefaehr 12 Kunden reingeholt.

Das ist das Bruecken-Mindset in Aktion. Daniel hat angefangen, den ersten Euro drueber laufen lassen und die Bruecke dann mit dem Setter weitergebaut. Kein shiny object, keine zehn Baustellen parallel, sondern nachhaltig gute Umsetzung mit Ruhe. Genau diese Mischung aus Fokus und Durchhalten steckt hinter fast jedem Skalierungsergebnis.

Wie nutzt du den Shiny-Object-Effekt in deinen Ads?

Du nutzt ihn, indem du dein Offer bewusst als etwas Neues, Ueberraschendes darstellst, obwohl der Kern oft simpel ist. Menschen wollen die Abkuerzung, das Neue, das Glaenzende. Wer sein Marketing komplett nuechtern macht, verkauft nichts. Also verpackst du die Wahrheit so, dass Neugier entsteht.

Ein klassisches Beispiel kommt aus dem Fitnessbereich. Wenn du eine Ad machst, die sagt “iss weniger und beweg dich mehr, der Koerper ist eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Punkt”, klickt kein Mensch drauf. Kein einziger. Obwohl es faktisch stimmt. Deshalb musst du mit Techniken, Framing und Psychologie arbeiten, damit es als shiny object wirkt. So funktioniert Marketing nun mal, ob es dir gefaellt oder nicht.

Aber Achtung, hier steckt die Falle. Denselben Mechanismus, den du in deinem Marketing nutzt, darfst du auf dich selbst nicht anwenden. We need to be reminded more than we need to be taught. Du musst dich staendig selbst fragen, ob das gerade ein shiny object ist, das du nur implementieren willst, weil es glaenzt. Meistens ist es genau das, etwa Retargeting-Dreck am Anfang. Nach aussen shiny object bauen, im eigenen Kopf hart bei den Basics bleiben.

Um ein gutes shiny object zu bauen, brauchst du Kontext. Du musst den Markt verstehen und wissen, welche Dinge deine Zielgruppe triggern und trotzdem mit deiner Dienstleistung verwandt sind. LinkedIn selbst ist so ein Trigger-Wort. Es klingt nach hottest shit, waehrend “mach die Basics, Meta-Ads etc.” niemanden hypt, obwohl es funktioniert. Genau diesen Kontext erarbeitest du am besten im Kickoff-Format.

Warum kostet dich jeder Monat ohne Funnel bares Geld?

Weil Opportunitaetskosten das Teuerste sind, was es gibt. Die Rechnung ist direkt: Wenn du mit 2.000 Euro Ad-Budget monatlich 15.000 Euro Umsatz machen koenntest, bei Fulfillment-Kosten von 5.000 Euro, dann sind das rund 8.000 Euro Deckungsbeitrag pro Monat. Jeder Monat ohne funktionierenden Funnel kostet dich genau diese 8.000 Euro. Nicht ausgegeben, sondern nicht verdient.

Erfahrene B2B-Vertriebler investieren deshalb aggressiv in ihr eigenes Wissen. Ueber 400.000 Euro in Beratungen und Dienstleistungen, um sich weiterzuentwickeln, allein im letzten Jahr ueber 200.000 Euro. Die Botschaft dahinter: Viele Unternehmer sind zu chillig und lassen Zeit verstreichen. Aber es kostet dich jeden Monat 100.000 Euro, wenn du 100.000 Euro nicht verdienst. Nutze alles mit aggressivem Energieeinsatz, um schnell voranzukommen.

Auch bei Fehlgriffen lohnt sich Ehrlichkeit. Von solchen Investitionen waren zwei die teuersten Reinfaelle, ein absurdes Geldverbrennen, 200.000 Euro in den Sand gesetzt. Aber selbst daraus entsteht Wert: Man lernt, was man nicht machen will. Erfolgreiche Unternehmen sind oft genau durch schlechte Erfahrungen gepraegt, weil sie den Rotz, den sie erlebt haben, bewusst anders machen.

Daraus folgt ein Rat, der weit ueber Ads hinausgeht. Wenn du irgendwo eine Beratung oder Dienstleistung kaufst, schau immer, was dir gefaellt, und modelliere das. Und was dir nicht gefaellt, nimmst du als abschreckendes Beispiel. Den Weg des reinen Selbst-Lernens durch Ausprobieren zu gehen ist immer der ineffizienteste, langsamste und bloedeste Weg. Wie du auf diesem Fundament einen skalierbaren Betrieb baust, zeigt der Beitrag B2B Unternehmen skalieren.

Wie baust du deinen Funnel Schritt fuer Schritt auf?

Du baust ihn in einer festen Reihenfolge, die dich davor schuetzt, dich zu verzetteln. Zuerst bringst du einen Lead-Kanal zum Laufen, ganz gleich ob Outbound oder Paid Ads. Dann skalierst du ihn, baust ein Team im Vertrieb auf und verbesserst das Fulfillment. Erst danach kommen die Feintuning-Themen wie Retargeting. Ein shiny object nach dem anderen ist der sichere Weg ins Nichts.

So sieht der Ablauf konkret aus:

  1. Eine winner Ad mit einem winning Marketing-Offer fuer eine klar definierte Zielgruppe bauen. Bei breitem Angebot die eine richtige Dienstleistung rauspicken.
  2. Eine Person im Unternehmen zum guten Setter und Closer ausbilden, meistens den Geschaeftsfuehrer selbst.
  3. Das Sales-Offer rock-solid machen. Sitzt es nicht, zuerst hier drehen, bevor du mehr Budget draufgibst.
  4. Den ersten profitablen Euro erzwingen. Geduld, das kann ein bis vier Monate dauern.
  5. Skalieren: mehr Volumen, mehr Creatives, Setter dazu, Fulfillment verbessern.
  6. Erst jetzt Retargeting und Content, ab rund 10.000 bis 20.000 Euro Budget.

Wichtig ist der Aufwand pro Stufe. Bei 4.000 Euro Budget im Monat musst du nicht viel angreifen. Bei 30.000 Euro produzierst du vielleicht 30 neue Creatives pro Monat und hast einen Media-Buyer, der 15 Stunden die Woche daran sitzt. Aber genau dort, wo die meisten verrecken, naemlich beim ersten Zum-Laufen-Bringen, braucht es gar nicht so viel Zeiteinsatz. Erst danach wird es Stufe fuer Stufe professioneller.

Und noch ein Fixpunkt: Die Bruecke wird konstant weitergebaut. Ein Funnel ist nicht “aufsetzen und fertig”, sondern etwas, das du staendig optimierst und iterierst. Starke Teams testen permanent neue Dinge, oft angelehnt an das, was in den USA laeuft, und geben gute Learnings direkt an Kunden weiter. Am Ende gilt trotzdem: erst die Bruecke fertig bauen, dann verschoenern. Ein halbfertiger Funnel traegt keinen einzigen Euro.

Häufige Fragen

Was ist das Wichtigste beim Funnel bauen im B2B?

Eine einzige winner Ad mit einem winning Marketing-Offer fuer eine klar definierte Zielgruppe. Alles andere kommt spaeter. Erfahrene B2B-Vertriebler konzentrieren sich am Anfang auf genau diesen einen Punkt, weil ein funktionierender Kanal mehr wert ist als zehn halbfertige Ideen.

Sollte ich am Anfang Retargeting im Funnel machen?

Nein. Als Faustregel gilt: Retargeting wird am Start zu hundert Prozent ignoriert. Es lohnt sich erst ab rund 10.000 bis 20.000 Euro Werbebudget im Monat. Vorher fehlt dir schlicht das Volumen, um sinnvoll erneut auszuspielen. Hol zuerst Kaltverkehr rein.

Wie lange dauert es, bis ein Funnel profitabel laeuft?

Der erste Euro ist der schwerste. Er kann einen bis vier Monate dauern, weil Ad, Sales-Offer und Setting-Prozess erst sitzen muessen. Ist die Bruecke fertig, laufen danach planbar viele Euros hinterher. Deshalb baust du sie so schnell wie moeglich zu Ende.

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